eBilling

Wer sind eigentlich XRechnung, ZUGFeRD oder Factur-X?

Das Thema eBilling kursiert bereits seit einigen Monaten in den Firmen. Eventuell haben sie in einer E-Mail-Betreffzeile etwas davon gelesen oder es an anderer Stelle kurz überflogen. Vermutlich dachten sie: “Damit muss ich mich jetzt nun wirklich nicht beschäftigen, gerade liegen andere Themen oben auf.” Technische Neuigkeiten wecken selten direkt unser Interesse, daher schiebt man sie gerne mal auf die lange Bank. Aber diese lange Bank Themen landen leider oft in der Versenkung und floppen plötzlich auf, wenn die Deadline vor der Haustür steht.

Die elektronische Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen wird für Unternehmen mit dem 27.11.2020 verpflichtend!

Die EU-Richtlinie 2014/55/EU des Europäischen Parlaments und des Rates hat im April 2014 festgelegt, dass eine Rechnungsstellung bei der Vergabe öffentlicher Aufträge nur noch elektronisch erfolgen soll. Öffentliche Auftraggeber sollen bis spätestens 18.04.2020 in die Lage versetzt werden den elektronischen Rechnungsempfang gewährleisen zu können. Um eine reibungslose elektronische Verarbeitung zu gewährleisten wurde ein normiertes Format ausgearbeitet, welches ohne Medienbruch von unterschiedlichen Systemen vollautomatisch verarbeitet werden kann. 

Schaffung des Standards XRechnung

Maßgeblich für die Umsetzung sind die EU-Richtlinie 2014/55/EU und die Norm EN16931. Der XRechnung-Standard setzt die Vorgaben entsprechend um. Die erzeugte Datei besteht lediglich aus einer maschinenlesbaren XML-Datei (kein hybrides Format). Zusätzlich kann eine PDF-Datei erzeugt werden, welche im Zuge des Versands mit übermittelt wird.

Vorteile für Rechungssteller und -empfänger

  • Kosteneinsparungen zur Wegfall von Papier und Porto
  • schnelle Übermittlung der Rechnung und Zahlungseingang
  • Reduktion manueller Arbeitsschritte
  • Verringerung der Fehlerquoten
  • optimierte Geschäftsabläufe
  • branchenübergreifender elektronischer Rechnungsdatenaustausch

Was nun?

Es werden nun fleißig spezielle E-Mail-Adressen eingerichtet und Merkblätter produziert. Nun gilt es sich mit der Thematik zu beschäftigen und zeitnah alle offenen Punkte zu klären. Für die WinLine wurde ein entsprechendes Modul entwickelt, welche alle Anforderungen entsprechend abbildet. 

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